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Veritas baut Chips in Schmuck und Flakons ein, um Original und Fälschung zu trennen

Veritas hat seinen Echtheitschip für Metall und Glas angepasst, damit er Schmuck, Pokale und Parfümflakons vor Fälschungen schützt.

Das Startup Veritas erweitert seine Palette an Echtheitschips. Bisher steckten sie in Kleidung, jetzt passen sie auch in Schmuck, Pokale und gläserne Parfümflakons. Anlass sind sogenannte Superfakes, Fälschungen, die sich kaum noch vom Original unterscheiden lassen.

So funktioniert es

Der Chip wird ins Produkt eingebaut, ohne es zu beschädigen. Tippt ein Käufer mit dem Handy darauf, liefert der Chip eine gesicherte, authentifizierte Antwort, und ein eingebauter Draht meldet Manipulationsversuche. Gründerin Luci Holland meint, QR-Codes und statische NFC-Links ließen sich leichter überlisten, weil sich ein kopierter Eintrag wiederholen lässt. Besitzer können über die Veritas-App ein Zertifikat vorzeigen.

Das bringt die zweite Generation

Die neue Version funktioniert auf Metall und lässt sich durch Glas auslesen. Laut Holland ist sie produktionsreif. Zu den Kunden zählt der Leichtathletik-Wettbewerb ATHLOS, bei dem alle 18 Meisterkronen einen Chip erhalten, sowie eine neu interpretierte Version von LeBron James' erstem Nike-Schuh.

Finanzierung und offene Fragen

Das Startup sammelte 1,75 Millionen Dollar Pre-Seed-Kapital ein, angeführt von Alexis Ohanians Fonds Seven Seven Six. Größe und Preis des Chips sowie unabhängige Sicherheitstests werden nicht genannt, die Zuverlässigkeit beruht also vorerst auf den Angaben der Gründerin.