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Bluesky plant Zahlungen als ersten Schritt weg von Werbung

Blueskys Führung kündigt Zahlungen in den kommenden Monaten an, damit man Gefallenes netzwerkweit unterstützen kann. Gebühren, Partner und Erlösverteilung sind offen.

Bluesky will in den kommenden Monaten Zahlungen einführen und nennt sie den ersten Baustein eines Plans, Geld ohne Abhängigkeit von Werbung zu verdienen. CEO Toni Schneider und COO Rose Wang stellten das auf der TechCrunch Disrupt vor und knüpfen an das an, was Nutzer im Netzwerk schon kaufen, verkaufen und sammeln.

Die Idee

Wer im Netzwerk etwas sieht, das gefällt, soll es mit Geld unterstützen können. Laut Schneider soll das im gesamten offenen Netzwerk funktionieren, auch in anderen Apps auf demselben Protokoll, nicht nur in Blueskys eigener App. Wang nannte Zahlungen den Anfang, um die zugrunde liegende Infrastruktur zu verändern, statt noch eine App zu bauen.

Das Argument gegen Werbung

Die Führung sagt, Werbung sei nicht das einzige tragfähige Modell für ein soziales Netzwerk. Bluesky ist eine Public Benefit Corporation, und Wang sagte, man brauche Einnahmen, dürfe Menschen aber nicht einsperren, das Geld solle zu denen fließen, die Wert schaffen. Schneider räumte ein, dass Nutzer einfach gehen können, wenn ihnen Änderungen missfallen, und dass das die Firma in der Pflicht halte. Er übernahm im März, nachdem Jay Graber zurückgetreten war, und manche Nutzer begrüßten ihn mit Scherzen über das Ende der Plattform.

Was noch offen ist

Der einzige Zeitplan lautet „in den kommenden Monaten“. Gebühren, Zahlungsanbieter, Partner-Apps und die Erlösverteilung zwischen Nutzern, Entwicklern und Bluesky sind nicht bekannt, Finanzzahlen wurden nicht genannt.