Google hat Universal Cart für Nutzer in den USA freigeschaltet. Das Einkaufswerkzeug funktioniert in der Suche und in der Gemini-App und wurde erstmals im Mai 2026 auf der I/O gezeigt.
So funktioniert es
Alles, was man bei der Suche oder im Gespräch mit Gemini findet, lässt sich in den Warenkorb legen und später weiterverfolgen, samt gespeicherten Artikeln und Fortschritt. Der Korb sammelt Produkte mehrerer Händler und dient so als zentrale Stelle für alles, was man in Erwägung zieht.
Google verspricht Hinweise, wenn ein gespeicherter Artikel günstiger wird oder ein ausverkaufter wieder zu haben ist. An der Kasse kann das Werkzeug Vorteile der Kreditkarte berücksichtigen und Gutscheincodes anzeigen.
Was hinter dem Bezahlvorgang steckt
Die Zahlung läuft über das Universal Commerce Protocol, einen offenen Standard, den Google in diesem Jahr vorgestellt hat. Er soll KI-Agenten und Händlern beim gesamten Kaufprozess helfen. Der Warenkorb reiht sich in Googles weitere KI-Einkaufsfunktionen ein, etwa die dialogbasierte Produktsuche im KI-Modus und ein Werkzeug, bei dem ein Agent Geschäfte in der Nähe anruft und den Bestand erfragt.
Welche Händler mitmachen, wie mit Daten umgegangen wird und ob es einen Start außerhalb der USA gibt, steht nicht in der Meldung.