Was behauptet wird
Im Newsletter TechCrunch Mobility steht, Rivian entwickle sich vom reinen Autohersteller zum „Tech-Lieferanten“.
Was tatsächlich dahintersteckt
Einiges ist real: eigene KI-Modelle für den Sprachassistenten im Auto, ein Technologie-Gemeinschaftsunternehmen mit Volkswagen über 5,8 Milliarden Dollar und ein 5-Nanometer-Chip, der mit Arm und TSMC entsteht. Der Rest ist noch Absicht. Technologie an „viele verschiedene Marken“ zu lizenzieren, hat der Chef angesprochen, unterschrieben ist nichts. Die Robotaxi-Arbeit mit Uber ist nicht gestartet, und die Autorin schreibt selbst, ein erfolgreicher Start könnte weitere Aufträge bringen. Der Ausdruck „Tech-Lieferant“ ist nach ihren eigenen Worten ihre Deutung.
Warum das Etikett zu früh kommt
Lieferant ist man, wenn andere die Technik kaufen und es Geld bringt. Derzeit ist das meiste Entwicklung, ein geplantes Gemeinschaftsunternehmen und Zukunftspläne. Lizenzeinnahmen nennt der Text nicht, und einen neuen Kunden auch nicht. Ehrlicher wäre zu sagen, dass Rivian versucht, so ein Unternehmen zu werden, und dann abzuwarten, ob es klappt.