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Microsoft bietet rund 60.000 Beschäftigten freiwilligen Abschied an

Das neue Voluntary Exit Offer gilt für Mitarbeitende unterhalb der Vizepräsidentenebene in vier Ländern und soll Massenentlassungen ersetzen.

Was passiert ist

Microsoft hat bestätigt, dass rund 60.000 Beschäftigten im Rahmen des Voluntary Exit Offer ein Abfindungsangebot gemacht wird. Personalchefin Amy Coleman informierte die Belegschaft in einer Mitteilung, die das Unternehmen auch im Blog veröffentlichte. Zuerst berichtete Business Insider.

Wer mitmachen kann

Das Angebot gilt für Beschäftigte bis zur Vizepräsidentenebene in ausgewählten Teams in den USA, Kanada, Indien und Großbritannien. Laut Bloomberg gehören Xbox, Windows, Copilot und Finanzen zu den beteiligten Bereichen. Manche Gruppen sind ausgenommen, darunter Rechenzentrumspersonal und Teile von Vertrieb und Marketing. Die Konditionen ähneln der üblichen Abfindung bei Microsoft, berechtigte Personen sollten am Montag eine E-Mail mit Details erhalten.

Warum es wichtig ist

Microsoft nennt das Programm neu für das Unternehmen und beschreibt es als Möglichkeit, dass Menschen, die über einen Wechsel nachdenken, mit Unterstützung gehen können. Es tritt an die Stelle von Massenentlassungen. Früher in diesem Jahr bot Microsoft Beschäftigten kurz vor dem Ruhestand Abfindungen an, mehr als 30 Prozent der rund 8.750 Berechtigten griffen zu. Ende Juni hatte der Konzern 223.000 Beschäftigte, das neue Angebot erreicht also etwa ein Viertel. Microsoft will die Ergebnisse auswerten.